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Aphten die schmerzhaften Bläschen im Mund

Wissenswertes über Aphten (Aphte, Afte, Aphthe)

Aphten

Aphten im Mund

Aphten – kennen Sie das auch? Diese kleinen fiesen, äußerst schmerzhaften entzündeten Stellen an der Mundschleimhaut?

Viele Menschen leiden immer wieder unter solchen Mundaphten, doch was ist das genau und woher kommen sie?

Viele haben schon einmal Bekanntschaft mit Aphten auf der Zunge oder mit Aphten im Rachen gemacht. Sie leiden unter diesen etwa linsengroßen Bläschen im Mund, die erhebliche Beschwerden beim Essen, Trinken, Trinken, Schlucken und Reden verursachen und die Lebensqualität der Betroffenen signifikant einschränken können.

Vielleicht gehören Sie ja auch zu den von immer wieder auftretenden Aphten Betroffenen und fragen sich, was man gegen diese kleinen fiesen, sich so spontan bildenden entzündeten Stellen im Mund tun kann.

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Was sind Aphten an der Zunge im Mund?

Das Wort Aphten (Aphte, Afte, Aphthe) stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Schwämmchen“. Dieser Begriff beschreibt sehr gut deren typisches Aussehen: kleine Schädigungen der Mundschleimhaut, die mit weißen oder gelblichen Stippen oder Bläschen besetzt und von einem hochroten Randsaum umgeben sind.

Aphten treten im Bereich der Mundhöhle im Rachen, am Zahnfleisch, auf der Zunge, an der Lippe oder unter der Zunge auf. Aphten im Hals findet man auch in der Nähe der Mandeln oder des Gaumens, in seltenen Fällen auch an den Genitalien auf.

Vereinzelt auftretende Aphten nennt man habituelle benigne Aphten. Treten Aphten in der Mundhöhle in großer Anzahl auf, bezeichnet man dies als eine Stomatitis aphtosa.
Bei den meisten Aphten handelt es sich um kleine Aphten mit einem Durchmesser von unter einem Zentimeter.

Arten von Aphten

Die Medizin tappt nach wie vor im Dunkeln, wie viele Menschen von Aphten betroffen sind. Abhängig von der jeweiligen Studie schwanken die Zahlen zwischen 5 und mehr als 20 Prozent. Man schätzt, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung von Aphten betroffen ist. Auffällig ist, dass Frauen häufiger von Aphten betroffen sind als Männer. Auch Kinder können bereits unter Aphten leiden.

Es gibt drei Arten von Aphten:

  • Kleine Aphten (Minor Aphte): Diese machen 80 bis 90 Prozent aller Aphten aus und haben eine durchschnittliche Größe von drei bis vier Millimetern bis zu einem Zentimeter. Sie heilen meist ohne Behandlung innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Doch so klein sie auch sind, die Schmerzen, die sie verursachen, sind doch erheblich.
  • Große Aphten (Major Aphte): Aphten mit einem Durchmesser von einem bis drei Zentimetern treten seltener auf und werden als „Major-Aphten“ bezeichnet. Diese benötigen – da sie die Schleimhaut in der Tiefe schädigen – oft mehrere Wochen bis zur vollständigen Abheilung.
  • Herpetiforme Aphte: Dies ist die seltenste Form. Diese Aphten treten an den Zungenrändern oder den inneren Lippenrändern in großer Anzahl auf und ähneln den Herpesbläschen. Diese stecknadelkopfgroßen Geschwüre können sich zu großen und unregelmäßig geformten Geschwüren verbinden, die in der Folge äußerst schmerzhaft für den Betroffenen sein können.

Die Medizin schätzt, dass etwa zehn Prozent aller Aphten herpesähnlich sind, jedoch nicht vom Herpesvirus verursacht werden, auch wenn man dies anhand ihrer Bezeichnung meinen könnte. Nur vereinzelt auftretende Aften werden habituelle (gewöhnliche) benigne Aphthen genannt. Immer wiederkehrende Aphten bezeichnet man als rezidivierende Aphten. Treten Aphthen in großer Anzahl in der Mundhöhle auf, spricht man von einer Stomatitis aphtosa.

Aphte – Der Weg zur Diagnose

Bei vereinzelt, nur sporadisch auftretenden Aphten stellt sich die Diagnose relativ einfach durch ihr typisches Aussehen und die typischen Symptome: Eine entzündliche Stelle mit kleinen, gelben oder weißen Stippen oder Bläschen und einem stark geröteten Randsaum, die intensive Schmerzen, Jucken und Brennen verursacht. Laboruntersuchungen für das Sichern der Diagnose habitueller benigner Aphten gibt es noch nicht.

Die Diagnose einer chronisch rezidivierenden Aphthose, also Aphten, die immer wieder gehäuft auftreten, erfolgt durch das klinische Erscheinungsbild sowie eine Anamnese durch einen Facharzt. In diesem Fall sollte eine weiterführende Diagnostik eingeleitet werden, um der Ursache der immer wiederkehrenden Aphten auf den Grund zu gehen.

Durch Labordiagnosen können ursächliche Mangelerscheinungen, Immunerkrankungen oder Infektionen festgestellt werden. Zusätzlich sollten Sie Ihre Zähne beim Zahnarzt auf Fehlstellungen oder eine schlecht sitzende Zahnspange untersuchen lassen, die oftmals für die Entstehung von Aphten verantwortlich sind.

Aphten bei Kindern

Nicht nur Erwachsene, auch Aphten bei Kindern oder beim Kleinkind, Baby gibt es. Das Schmerzempfinden von kleinen Kindern ist natürlich stärker ausgeprägt als bei einem erwachsenen Menschen.

Aphten bei KindernEntsprechend intensiver erleben kleinere Kinder den typischen Schmerz, der mit Aphten im Mundraum verbunden ist. Diese kleinen Bläschen können dem Kind das Leben wahrlich schwermachen.

Nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern auch gefährlich können Aphten bei Kindern dann werden, wenn diese aufgrund der Schmerzen nicht mehr trinken möchte. Die Folge kann eine Dehydrierung des Kindes sein.

Wenn sich die Schleimhaut entzündet hat, muss es sich nicht zwangsläufig um Aften handeln, denn Herpes-Bläschen ähneln Aphten hinsichtlich Symptomen und Aussehen sehr. Herpes-Bläschen werden durch Viren verursacht und befinden sich meistens an der Lippe.

Zugleich ist es jedoch möglich, dass die Herpes-Viren auch Aphten auf dem Zahnfleisch oder der Wangenschleimhaut verursachen. Wenn Kinder Aphten im Mund und zugleich Bläschen an den Füßen und Händen haben, könnten sie sich mit dem Coxsackie-Virus infiziert haben. Dieser Erreger ist der Auslöser für die sogenannte Hand-Fuß-Mund-Krankheit.

Neben Viren können auch Pilze die Mundschleimhaut arg strapazieren. Vor allem ältere Personen und Kinder können von sogenanntem Soor in Mitleidenschaft gezogen werden. Hierbei handelt es sich um einen weißlichen Belag, der sich auf den Schleimhäuten absetzt.

Sollte ein Kind bei Aften zu einem Arzt gebracht werden?

Auch wenn Aphten grundsätzlich harmlos sind, sollten Kinder dem Arzt vorgestellt werden, wenn sich zusätzlich hohes Fieber einstellen sollte oder wenn das Kind aufgrund der aphtenbedingten Schmerzen keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen kann. Der Arzt kann in diesem Fall beispielsweise eine Infusion legen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und eine Dehydrierung zu vermeiden.

Ebenso sollte das Kind zu einem Arzt gebracht werden, wenn die Aphten immer wieder auftreten oder die kleinen Schleimhautläsionen nicht innerhalb einer Woche wieder verheilt sein sollten. Sollte man den Verdacht haben, unter Mundsoor zu leiden, sollte einen der Weg zum Zahnarzt führen. Dieser kann letztlich feststellen, welche Ursachen für den Belag verantwortlich zu machen sind.

Aphten Ursache und Entstehung

Die genaue Aphten Ursache ist bis heute nicht bekannt. Es wird angenommen, dass psychische und physische Belastungen wie Stress, Überarbeitung, Depressionen, Immunerkrankungen oder auch die Besiedelung des Darms mit Pilzen die Entstehung von Aphten begünstigen.
Zudem treten Aphten familiär gehäuft auf, sodass die Entstehung von Aphten auch erblich bedingt zu sein scheint.

Vor allem bei sehr jungen Kindern können Aphten oftmals eine Begleiterscheinung bestimmter Infektionskrankheiten sein. In erster Linie sind hier die Hand-Mund-Fuß-Krankheit, die Mundfäule oder die Herbangina zu nennen. Für diese Formen ist es typisch, dass sich beim Kind zumindest leichtes Fieber bildet.

Doch auch bei älteren Kindern können bereits kleinere Verletzungen, beispielsweise beim Essen, oder Druckstellen durch Zahnspangen zu schmerzhaften Aphten führen. Aften können auch bei nicht infektionsbedingten Allgemeinerkrankungen auftreten, sind dann jedoch nur als eine Krankheitserscheinung unter vielen zu nennen, wie dies beispielsweise bei einigen rheumatischen Erkrankungen der Fall sein kann.

Aften können sich zudem auch bei manchen Immunstörungen zeigen. Diese Ursachen sind jedoch bei Kindern sehr selten verantwortlich für das Auftreten von Aphthen. Manche Menschen werden ihr Leben lang von Aphten verschont, während andere ohne erkennbare Ursache immer wieder von diesen schmerzhaften Bläschen geplagt werden.

Bislang konnte nicht eindeutig geklärt werden, warum sich die Schleimhaut entzündet. Manche Experten vermuten, dass Hormonschwankungen bei Frauen schuld am Auftreten der schmerzhaften gelben Tüpfelchen sein können, da Frauen öfter als Männer von Aphten betroffen sind.

Ebenso können seelische Belastungen und Stress eine Rolle spielen. Auch kleinere Verletzungen im Mundraum, beispielsweise durch die eigenen Zähne oder eine Zahnspange, Zahnbürste oder eine schlecht sitzende Prothese, können als Aphten Ursachen in Frage kommen. Bislang konnten Lebensmittel hingegen nicht eindeutig als Aphten Ursache entlarvt werden.

Möglicherweise werden Aften durch folgende Phänomene ausgelöst oder verschlimmert:

  • Einseitige Ernährung mit einem damit verbundenen Mangel an Vitamin B 12, Zink, Folsäure oder Eisen
  • Gluten Unverträglichkeit
  • erbliche Veranlagung: etwa die Hälfte der Betroffenen haben Familienmitglieder, die ebenfalls unter Aphten leiden
  • eine bestimmte Reaktion des Körpers auf verschiedene Bakterien
  • ein allgemein geschwächtes Immunsystem

Diskutiert wird zudem, ob das in einigen Zahnpasten enthaltene Natriumlaurylsulfat (SLS) ursächlich für die Entstehung von Aphten ist. Laut Studien mit Testpersonen ging das Auftreten von Aften um über 60 Prozent zurück, nachdem diese keine Zahnpasta mit Natriumlaurylsulfalt mehr verwendeten.

Ferner stehen bestimmte Farbstoffe in Nahrungsmitteln und Inhaltsstoffen von Medikamenten im Verdacht, die Bildung von Aphten zu begünstigen. Bei einem schweren Aphten-Befall können auch Systemerkrankungen des Körpers wie die Zöliakie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Morbus Behçet – eine seltene entzündliche Gelenkerkrankung – oder HIV der Auslöser sein.

Es wird angenommen, dass die Entstehung von Aften mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf einer einzigen Ursache, sondern auf mehreren aufeinandertreffenden krankheitsbegründenden Faktoren beruht.

Schmerzen im Mund durch Aphten

Je nachdem, an welcher Stelle der Mundschleimhaut sich die Aphthen befinden, klagen die Patienten über intensives Brennen, Jucken und starke Schmerzen,
Vor allem das Essen, Trinken, Schlucken und Reden verursacht dem Betroffenen große Schmerzen.

Das Ausmaß der Schmerzen wird jedoch weniger von der Größe der Aphte als vielmehr von der Stelle bestimmt, an der sie sich befindet. So können kleine Aphten an der Zungen, die ständig gereizt werden, deutlich mehr Beschwerden verursachen als größere, die sich an Stellen im Mund befinden, die mechanisch nicht so sehr beansprucht werden. Manche Patienten klagen auch über Brennen und Jucken an den entzündeten Stellen.

Wie stark der Schmerz, der von Aphten ausgeht, wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Wenn mehrere kleine Bläschen den Mund befallen haben, fühlen sich Betroffene beim Essen und Sprechen behindert. Vor allem Kinder leiden besonders unter den unangenehmen Schmerzen, die von Aphten im Rachen oder Aphten auf der Zunge ausgehen.

Auch Mundgeruch kann durch Aphten verursacht werden

Sollten Aphten größere Flächen befallen, quittiert der Körper dies unter Umständen mit Fieber, um die Erreger zu bekämpfen. Wahrscheinlich können Sie in diesem Fall auch Mundgeruch bei sich feststellen.

Auch das Zahnfleisch reagiert in diesem Fall sehr empfindlich und blutet bereits bei leichten Berührungen. Wenn Bakterien oder Viren Aphten verursacht haben sollten, leiden Sie möglicherweise zusätzlich unter Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Aphten oder Herpes

Sind Aphten ansteckend?

Aphten sind weder gefährlich noch ansteckend und verschwinden meist von alleine wieder. Sie sind nicht zu verwechseln mit Herpesbläschen, denn diese werden von den Herpes-Viren verursacht. Nur die entzündliche Erkrankung Stomatitis aphtosa wird von Herpes-Viren hervorgerufen. Sie ist in der Regel von hohem Fieber begleitet.

Der Krankheitsverlauf gewöhnlicher Aphthen ähnelt sich bei den meisten Patienten: Kleine Aphten sind auch ohne Behandlung innerhalb von ein bis zwei Wochen verschwunden, bei größeren Aften kann der Heilungsprozess mehrere Wochen dauern, da sie tiefere Ebenen der Schleimhaut schädigen als kleine Aphten.

Besonderer Tipp: Auf optimale Mundhygiene achten

Besonders großen Wert sollte man auf eine ausreichende Mundhygiene legen, wenn man zur Bildung von Aften neigt. Allein durch eine Reduzierung der Bakterienanzahl im Mundraum lassen sich oftmals begleitende Entzündungen spürbar verringern. Während der akuten Krankheitsphase sollte man auf eine besonders sorgfältige Mundhygiene achten. Hierdurch kann eine Infektion der Aften mit Bakterien verhindert werden und die Heilung wird etwas beschleunigt.

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Wie kann man Aphten vorbeugen?

Auch wenn Aphten nicht gefährlich sind und von alleine wieder verschwinden, sollten Sie – wenn Sie bei sich ein gehäuftes Auftreten bemerken – dennoch einen Arzt zurate ziehen, um eine Grunderkrankung auszuschließen.

Wenn Sie sporadisch unter Aften leiden, können Sie schon viel dafür tun, um deren Auftreten von vornherein zu minimieren:

  • Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, um krankhaften Bakterien gar keine Chance zu geben, sich in der Mundhöhle auszubreiten.
  • Benutzen Sie zusätzlich zur Zahnbürste Zahnseide, Zwischenraumbürstchen (auch Interdentalbürstchen genannt) und einen Zungenreiniger. So wird der Mundraum gründlich gereinigt und Bakterien und Entzündungen haben in Zukunft keine Chance mehr.
  • Verwenden Sie möglichst eine Zahnpasta ohne den Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat.

Nehmen Sie Ihre Lebensumstände genauer unter die Lupe und achten Sie auf:

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, um Ihr Immunsystem zu stärken und Mangelerscheinungen zu vermeiden.
  • Ausreichend Schlaf und genügend Erholungsphasen, denn nur ein ausgeruhter Körper kann sich erfolgreich gegen Bakterien und Viren zur Wehr setzen.
  • Vermeiden Sie möglichst Stress, Hektik und psychische Belastungen
  • Verzichten Sie aufs Rauchen, denn auch das schwächt Ihr Immunsystem und gibt den Aften neue Angriffsfläche.
  • Ausreichend sportliche Betätigung.

Mit einer solch gesunden Lebensweise haben Sie schon viel dafür getan, um möglichst selten von Aphten geplagt zu werden.

Aphthen Behandlung mit Medikamenten und Hausmitteln

Während manche Personen das Entstehen von Aphten bereits frühzeitig merken, registrieren andere Betroffene die kleinen gelblichen Pickel erst bei einem Blick in den Spiegel mit geöffnetem Mund. Aphten und Veränderungen an der Schleimhaut im Allgemeinen wird der Arzt nach einer gründlichen Untersuchung der Mundhöhle erkennen.

Bislang konnte noch kein Mittel gegen Aphten gefunden werden, das zur sofortigen Abheilung der gelblichen Pickel führt. Somit bleibt Betroffenen zum Aphten behandeln nichts anderes übrig, als die Symptome und Schmerzen mit Spülungen, Aphten Hausmitteln und Medikamenten aus dem Bereich Aphten Homöopathie zu unterdrücken, bis die Aphten von alleine wieder abheilen.

Normalerweise heilen Aphten nach ein bis zwei Wochen von alleine aus. Dennoch sind Sie sicher daran interessiert, die Schmerzen in Grenzen zu halten und die Entzündung zu lindern.

Zum Glück gibt es zahlreiche schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel gegen Aphten, homöopathische Mittel und Medikamente, welche die Schmerzen erträglicher machen und den Heilungsprozess günstig beeinflussen. Zu den bewährten Mitteln bei der Behandlung von Aphten gehören zum Beispiel Spülungen, Pinsellösungen, Pastillen, Salben und Gele.

Bei sporadisch auftretenden Aphten haben sich Hausmittel gut bewährt. Entzündungshemmend wirken australisches Teebaumöl, Spülungen mit Salbei- oder Kamillentee oder Melissenextrakt. Gute Erfahrungen wurden auch mit Propolis gemacht. Manche Patienten berichten von einer schmerzstillenden Wirkung und einer beschleunigten Wundheilung.

Allergiker gegen Blütenpollen sollten jedoch vorsichtig bei der Anwendung von Propolis sein. Da es sich bei Propolis um eine Substanz der Knospen von Laubbäumen handelt, könnte es bei längerer Anwendung zu allergischen Reaktionen wie einer Reizung des Zahnfleisches kommen.

Einige Präparate wirken sowohl lokal schmerzstillend als auch desinfizierend.
Gegen die oft starken Schmerzen helfen lokal betäubende Salben oder Gels sowie Sprays mit schmerzstillenden Wirkstoffen wie Lidocain, Benzydamin oder Polidocanol.

Der Schmerz, der von den Aften ausgeht, wird von Mensch zu Mensch natürlich unterschiedlich wahrgenommen. Je nach Intensität des Schmerzes kann bereits durch lokale Betäubungsmittel auf weitere Schmerzmittel verzichtet werden.
Als besonders hilfreich bei der Behandlung von Aphten haben sich erwiesen:

  • Tinkturen aus Myrrhe oder Rhabarberwurzelextrakt
  • das Kauen von Heidelbeeren, die aufgrund ihres Gerbstoffanteils entzündungshemmend wirken
  • Mundspülungen mit Kamille, Salbei, Malve oder Arnika

Mundspüllösungen vermeiden das Eindringen von Krankheitserregern in die geschädigte Schleimhaut. Auch Heilmittel wie Myrrhentinktur, Gewürznelken, Silbernitrat, Zinksulfat oder eine verdünnte Wasserstoffperoxidlösung haben eine heilende und schmerzlindernde Wirkung. Liegt dem Auftreten rezidivierender Aphten eine Systemerkrankung zugrunde, muss vor allem diese im Rahmen einer geeigneten Therapie behandelt werden.

Falls Sie unter einer chronisch rezidivierenden Aphtose leiden, empfiehlt sich laut einer klinischen Studie der Universitätszahnklinik in Göteborg die Prophylaxe-Zahncreme Sinaftin. Diese kann bei regelmäßiger Anwendung das Auftreten von Aphten verringern oder gar verhindern.

Sollten die Aften bei Erwachsenen nach etwa zwei Wochen nicht von alleine abheilen, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen, der die genaue Art der Schleimhautläsionen eindeutig bestimmen kann und geeignete Medikamente verschreiben wird.

Fazit

Letztlich sind für die Entstehung von Aphten im Mund oder auf der Zunge verschiedene Faktoren verantwortlich. Während sich der eine Körper besser gegen die Entzündungen im Mundraum zur Wehr setzen kann, fällt dies dem anderen Körper – aus welchen Gründen auch immer – sehr viel schwieriger.

Nie wieder Aphten

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