/* */

Aggressive Parodontitis und die Symptome und ist Parodontitis Behandlung oder Therapie möglich

Parodontitis

Parodontitis – was ist das?

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Hierbei ist also nicht der Zahn selbst erkrankt, sondern das um ihn herum befindliche Gewebe. Dies jedoch hat auch Auswirkungen auf den Zahn, da er nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird und auf Dauer an Halt verliert.

Eine Parodontitis verläuft sehr langsam. Damit diese ernsthafte Schäden verursachen kann, muss sie vom Betroffenen über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert werden. Sollte dies jedoch der Fall sein und die Parodontitis nicht zahnärztlich behandelt werden, kann es dazu führen, dass Zähne irgendwann ausfallen. Spätestens dann liegt eine chronische Parodontitis vor. Aus diesem Grund ist es ratsam, möglichst früh festzustellen, ob eine Parodontitis vorliegt.

Die gute Nachricht: Eine Parodontitis ist heilbar. Wie bei allen Krankheiten gilt, dass die Heilungschancen umso größer sind, je früher mit der Behandlung begonnen wird.
Die Medizin unterscheidet zwei Formen der Parodontitis:

  • marginale Parodontitis (auch Parodontitis marginalis genannt), die vom Zahnfleischsaum ausgeht,
  • apikale Parodontitis, die von der Wurzelspitze ausgeht.

Wie verläuft eine Parodontitis?

Bei einer Parodontitis, die im Volksmund auch als Parodontose bezeichnet wird, handelt es sich um eine Entzündung, von der das Zahnbett betroffen ist. Dieses besteht aus Zahnfleisch, dem Kieferknochen und dem Bindegewebe und ist die Verbindung zwischen Zahn und Kiefer.

JETZT 34 HAUSMITTEL SICHERN!

Leiden Sie oft unter Zahnfleischentzündung. Wir haben die 34 besten Hausmittel zusammengefasst.

JETZT KOSTENLOS FÜR SIE ZUM DOWNLOAD...

Was sind die Ursachen Parodontitis?

Als Parodontitis Ursachen kommen in der Mundhöhle befindliche Bakterien in Frage. Diese Bakterien finden auf dem Zahnbelag (Plaque) beste Bedingungen, um sich anzusiedeln. Dieser Zahnbelag setzt sich zusammen aus Speichelbestandteilen und Nahrungsresten. In der Folge können sich die Keime vermehren und geben aggressive Stoffwechselprodukte ab. Hierbei handelt es sich um Toxine und Säuren.

Dies kann zu einer Zahnfleischentzündung führen, die mit einer Parodontitis einhergeht und in den meisten Fällen schmerzlos verläuft. Auf eine Zahnfleischentzündung hinweisen können allerdings bestimmte Symptome wie Zahnfleischbluten oder ein rötlich verfärbtes Zahnfleisch. Von einer echten Parodontitis wird in der Zahnmedizin gesprochen, wenn sich die Entzündung vom Zahnfleisch bis zum Zahnbett ausgebreitet hat.

Welche Risiken begünstigen das Auftreten einer Parodontitis?

Wenn der Zahnbelag verkalkt, kommt es zu Zahnstein, der aus Mineralien aus dem Speichel entsteht. Bakterien können sich auf dieser rauen Oberfläche sehr schnell vermehren und das Auftreten einer Parodontitis begünstigen. Zudem können Stoffwechselerkrankungen wie etwa Diabetes mellitus, eine ungesunde und unausgewogene Ernährung, Rauchen und eine mangelnde Zahnpflege das Risiko für das Auftreten einer Parodontitis erhöhen. Zudem ist eine familiäre Häufung bei einer Parodontitis zu beobachten. Die Neigung zu einer Parodontitis kann also vererbt werden.

Weil Parodontitis Symptome anfangs oft fehlen, bleibt die Erkrankung unter Umständen lange Zeit unentdeckt. Aus diesem Grund sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt wichtig, auch wenn der Patient unter keinen Beschwerden oder Parodontitis Schmerzen leidet.

Ist eine Parodontitis ansteckend?

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die verursacht wird von unterschiedlichen Bakterien im Mundraum. Entsprechende Keime können daher von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Die Entstehung einer Parodontitis

Wenn sich das Zahnfleisch entzündet, schwillt es an. Hierdurch wird das Reinigen der Zähne erschwert, sodass es im Laufe der Zeit zu einem Zwischenraum zwischen dem Zahn und dem Zahnfleisch kommt, einer sogenannten Zahnfleischtasche. Solche Zahnfleischtaschen sind für die im Mund vorkommenden Bakterien ein idealer Ort, um sich zu vermehren und eine Entzündung auch im Zahnbett zu verursachen.

Hierdurch wird der gesamte Knochen angegriffen und das Zahnfleisch zieht sich in der Folge immer weiter zurück. Da die Zahnhälse freiliegen, erscheinen die Zähne nun länger. Noch schlimmer ist es jedoch, dass das Gewebe in den Zwischenräumen zerstört wird. Wenn die bakterielle Entzündung das Binde- und Knochengewebe im Zahnbett angegriffen hat, handelt es sich um eine ausgeprägte Parodontitis.

Welche Symptome sind typisch für eine Parodontitis?

Oftmals beginnt eine Parodontitis schleichend und tritt unbemerkt vom Patienten auf. Als erstes Anzeichen für eine Entzündung des Zahnfleisches und damit eines der ersten Symptome Parodontitis kann Zahnfleischbluten sein. Dieses ist beispielsweise nach dem Zähneputzen zu beobachten. Ein Kontrollbesuch beim Zahnarzt ist auch dann ratsam, wenn das Zahnfleisch geschwollen oder gerötet ist.

Die Entzündung des Zahnfleisches ist bereits weiter fortgeschritten, wenn sie auf den Kieferknochen übergreift, der sich in der Folge zurückbildet. Dies lässt sich auch am Zahnfleisch beobachten. Die Zähne wirken aufgrund des zurückgegangenen Zahnfleisches optisch länger und die Zahnhälse liegen zunehmend frei, wodurch sie auf Kälte und Wärme empfindlich reagieren und schmerzen.

Darüber hinaus kann es zu Mundgeruch kommen, was sich durch unangenehm riechende Substanzen erklärt, die von den Parodontitis Bakterien ausgeschieden werden. Im späteren Krankheitsverlauf bzw. bei einer schweren Form der Parodontitis kommt es zu einer Lockerung der Zähne, da der Verlust des Knochens immer weiter voranschreitet.

Wie wird eine Parodontitis diagnostiziert?

In vielen Fällen merken Patienten zunächst nicht, dass sie unter einer Parodontitis leiden. Daher handelt es sich oftmals um einen Zufallsbefund bei einer Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Sollte der Patient von Zahnfleischbluten berichten, wird der Zahnarzt prüfen, ob eine Zahnbettentzündung vorliegt.

Generell wird der Arzt zunächst die Zähne und das Zahnfleisch begutachten. Sollte sich der Verdacht auf eine Parodontitis erhärten, erfolgt eine Prüfung der Zahnfleischtaschen und eine Beurteilung der Tiefe mithilfe einer Sonde. Auf diese Weise lässt sich feststellen, wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Durch eine Röntgenaufnahme vom gesamten Gebiss kann der Sitz der Zähne in den Kieferknochen überprüft werden.

Sollte die Parodontitis besonders aggressiv verlaufen oder eine Behandlung keine entsprechenden Erfolge gebracht haben, können Bakterienproben aus den Zahntaschen entnommen werden. Dies geschieht mithilfe von speziellen Instrumenten. Diese Proben werden in einem Labor untersucht und die Art der Bakterien ermittelt. Im Anschluss lassen sich die auslösenden Keime ganz gezielt mithilfe von Antibiotika oder anderen Maßnahmen behandeln.

Parodontitis Behandlung

Parodontitis Behandlung ist sehr wichtig

Wie behandelt man Parodontitis? Grundsätzlich verfolgt eine Parodontitis behandeln zwei Ziele:

  1. ein Voranschreiten der Entzündung zu stoppen,
  2. den dauerhaften Erhalt des Gewebes, durch das die Zähne gestützt werden.

Wenn die Parodontitis frühzeitig erkannt wird, genügt oftmals eine Basistherapie, um die Entzündung abklingen zu lassen. Sollte die Erkrankung jedoch bereits weiter fortgeschritten sein oder aber die Basistherapie konnte nicht die gewünschten Erfolge erzielen, müssen unter Umständen zusätzlich chirurgische Eingriffe vorgenommen werden.

Welche Ausprägung die Parodontitis auch haben mag, eine dauerhafte Nachsorge durch den Zahnarzt ist für den Patienten enorm wichtig, um die Zahngesundheit zu erhalten.

Der genaue Ablauf einer Parodontitis Behandlung

Eine Parodontitis Behandlung gliedert sich in verschiedene Phasen, die allesamt das Ziel verfolgen, die Zahnfleischentzündung einzudämmen und einen Zahnfleischrückgang mit seinen Folgen zu vermeiden. Die Parodontitis Behandlung Dauer ist grundsätzlich vom Einzelfall abhängig. Je nach Ausprägung der Erkrankung kann sich die Therapie über mehrere Sitzungen beim Zahnarzt erstrecken.

Erste Phase: Die Basisbehandlung

Für einen guten Parodontitis Behandlung Ablauf, ist es zunächst wichtig, dass die Zahnflächen frei von Belägen sind und der Patient zusätzlich eine gewissenhafte Pflege der Zähne betreibt. Nur wenn dies gegeben ist, besteht überhaupt Aussicht auf eine erfolgreiche Parodontitisbehandlung.

Unter lokaler Betäubung werden zunächst die Zahnfleischtaschen durch den Zahnarzt gereinigt. Dies geschieht mithilfe von Handinstrumenten, mit denen sich harte und weiche Beläge entfernen lassen. Danach glättet der Zahnarzt die erreichbaren Flächen im Bereich der Zahnwurzeln. Hierdurch wird es schädlichen Bakterien erschwert, sich erneut anzuheften.

Insbesondere im Frühstadium einer Parodontitis, kann diese Basistherapie bei der Behandlung Parodontitis bereits ausreichend sein, um die Entzündungsvorgänge zu stoppen. Sollte die Erkrankung jedoch einen sehr aggressiven oder schweren Verlauf nehmen, erhält der Patient unter Umständen spezielle Parodontitis Antibiotika in Tablettenform, die er über einen gewissen Zeitraum sorgfältig und gewissenhaft einnehmen muss.

In manchen Fällen kann der Zahnarzt das Medikament auch in Form einer Salbe oder als Gel direkt in die Zahnfleischtaschen einbringen, um die Parodontitis zu heilen. Vorab werden möglicherweise Bakterientests im Labor ausgewertet, um Auskunft darüber zu erhalten, um welche Erreger es sich genau handelt. Dies macht eine antibiotische Therapie noch wirkungsvoller.

Zweite Phase: Operative Eingriffe

Ein chirurgischer Eingriff ist dann notwendig, wenn sehr tiefe Zahnfleischtaschen vorliegen oder wenn die Basistherapie in der ersten Phase zu keinerlei Besserung beim Patienten geführt haben sollte. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um eine akute Parodontitis handelt, die einen sehr aggressiven Verlauf nimmt. Mit chirurgischen Eingriffen lässt sich auch verloren gegangenes Gewebe wieder aufbauen.

Möglichkeit 1: Das Reinigen von tiefen Zahnfleischtaschen

Sollten die betroffenen Zahnfleischtaschen sehr tief und daher unzugänglich sein, wird der Zahnarzt diese im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs öffnen – natürlich unter lokaler Betäubung, sodass der Patient keine Sorgen vor Parodontitis Behandlung Schmerzen befürchten muss.

Im Rahmen dieser Operation werden die Wurzeloberflächen freigelegt, damit der Arzt unter Sicht arbeiten kann. Auf diese Weise lassen sich Unebenheiten der Zahnwurzeln – hervorragende Nischen für Bakterien – sowie tief liegende Beläge erkennen und beseitigen.

Möglichkeit 2: Regeneration vom Zahnhalteapparat

Sollte eine aggressive Parodontitis schon viel Knochen und Bindegewebe zerstört haben, fehlt es den Zähnen mehr und mehr an Halt. Mittlerweile existieren jedoch zahlreiche Therapiemöglichkeiten, mit denen sich Verluste der Zähne vermeiden lassen. Diese haben allesamt das Ziel, ein Nachwachsen des Zahnhalteapparates anzuregen. Sie können entweder einzeln oder kombiniert zur Anwendung kommen:

  • Gesteuerte Geweberegeneration (abgekürzt auch als GTR bezeichnet):

Bei dieser Therapie soll der natürliche Heilungsprozess vom erkrankten Zahnhalteapparat unterstützt werden. Hierzu wird bei einem chirurgischen Eingriff eine Membran als Barriere zwischen Zahnfleisch und Knochen eingebracht. Dies ist notwendig, da das Zahnfleisch in der Regel schneller wächst als die übrigen Teile vom Zahnhalteapparat. Durch die Membran wird das Zahnfleisch daran gehindert, unkontrolliert in die Tiefe zu wachsen. Auf diese Weise haben die übrigen Teile des Zahnhalteapparates, also Knochen, Wurzelzement und Wurzelhaut, Zeit und Raum, sich neu zu bilden.

  • Einbringen von Wachstumsmitteln:

Heutzutage existieren Wirkstoffe, mit denen eine Neubildung von Knochen sowie ein Rückgang von Zahnfleischtaschen möglich sind. Diese Wirkstoffe können in Form eines Gels auf die gereinigte Wurzeloberfläche aufgetragen werden. Die Medizin ist der Ansicht, dass solche Wachstumsfaktoren in der Zukunft eine große Rolle bei der Regeneration von erkrankten Zahnhalteapparaten spielen werden.

  • Einbringen von Knochenersatzmaterialien:

Sollte es aufgrund einer Parodontitis zu einer starken Rückbildung von Knochen gekommen sein, lässt sich dieser mithilfe einer Transplantation zumindest zum Teil wieder aufbauen. Dies geschieht mit körpereigenem Knochenmaterial. Dieses wird im Rahmen eines operativen Eingriffs aus dem hinteren Bereich des Kiefers entnommen und an die defekte Stelle verpflanzt.

Alternativ hierzu lassen sich auch künstliche Knochenersatzmaterialien einsetzen. Durch beide Verfahren lässt sich eine Verbesserung der Knochenstruktur erzielen, wenngleich auch heute noch keine vollständige Regeneration mit dieser Methode möglich ist.

Möglichkeit 3: Plastische Operationen

Das Zahnfleisch wieder aufzubauen, also zu rekonstruieren, kann Sinn machen, wenn infolge einer Parodontitis Abschnitte der Zahnwurzeln oder die Zahnhälfte frei liegen. Oftmals empfinden Patienten diese Stellen als optisch störend und tun sich schwer, diese Stellen zu reinigen. Aus diesem Grund sind sie besonders anfällig für Wurzelkaries und Entzündungen.

Mithilfe der Transplantation – beispielsweise von Bindegewebe aus dem Gaumen – lassen sich die entstandenen Defekte abdecken und dem Zahnfleisch kann wieder eine gewöhnliche bzw. ansprechende Optik verliehen werden.

Dritte Phase: Nachsorge

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Dies bedeutet, dass eine Person, die bereits einmal davon betroffen war, ihr Leben lang Nachsorge betreiben muss. Dies gilt sowohl für eine schwere Parodontitis als auch für eine leichte Parodontitis. Die Grundpfeiler hierfür lauten:

  • eine gründliche Mundhygiene,
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt,
  • regelmäßige professionelle Zahnreinigungen.

Diese Grundsätze sind vor allem dann wichtig, wenn bereits ein sichtbarer Rückgang des Zahnfleisches zu beobachten ist. In der Folge liegen die Zahnwurzeln bzw. Zahnhälse frei. Da diese nicht mit einer harten Schmelzschicht geschützt sind – anders als die Zahnkronen- sind sie nicht nur schmerzempfindlich, sondern auch besonders anfällig für Karies.

Fazit der drei Phasen

Es ist für alle Therapiephasen gültig, dass ein langfristiger Erfolg ohne Mitarbeit des Patienten nicht zu realisieren ist. Personen, die auf eine gute Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge achten, haben jedoch gute Aussichten, dass die erreichten Verbesserungen dauerhafter Natur sind. Entsprechend hoch ist hingegen das Risiko einer Wiedererkrankung für Patienten, die auf eine entsprechende Mitarbeit verzichten.

Wichtige Nachsorge: Regelmäßige und gründliche Zahnpflege

Sobald die Bakterien eliminiert wurden, ist es wichtig, dass der Patient auf eine möglichst gründliche und regelmäßige Zahnpflege achtet, sodass sich nicht erneut Zahnbelag bilden kann. Ein sorgfältiges und gründliches Zähneputzen ist in diesem Zusammenhang ebenso elementar wie das Verwenden von Interdentalbürstchen und Zahnseide.

Nur auf diese Weise lässt sich der Zahnbelag zwischen den Zähnen und am Zahnfleischrand beseitigen. Darüber hinaus ist auch der Einsatz von Zungenschabern und Mundspüllösungen, die desinfizierende Inhaltsstoffe haben, zu empfehlen, um das Wachstum von Bakterien im Mund zu minimieren.

Welche Mundspülung bei Parodontitis?

Zu beachten ist darauf, dass einige Mundspüllösungen nicht zur dauerhaften Anwendung geeignet sind. Vor dem Kauf informiert man sich daher am besten beim Zahnarzt oder dem Apotheker, welche Mundspüllösung am ehesten geeignet ist.

In manchen Fällen kann zusätzlich die Gabe von Antibiotika Parodontitis notwendig sein, beispielsweise dann, wenn bestimmte aggressive Keime vorhanden sind.

Zusätzliche bzw. neue Parodontitis Therapie

Vergleichsweise neu sind Laser mit einer bestimmten Wellenlänge sowie lichtaktivierte Substanzen, die Bakterien abtöten und damit die klassische Parodontitisbehandlung unterstützen können.

Die Parodontitis Behandlung Kosten für die beiden genannten Möglichkeiten werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Parodontitis vorbeugen – einfache Tipps

Eine Parodontitis selbst behandeln ist zwar nicht möglich, Sie können durch einige Tipps jedoch vermeiden, an einer Parodontitis zu erkranken. Dies sind die besten Mittel gegen Parodontitis:

  • Die beste Parodontitis Prophylaxe lautet: Mindestens zweimal täglich die Zähne putzen. Um den Zahnschmelz nicht anzugreifen, sollten Sie damit jedoch nach einer Mahlzeit etwa 30 Minuten warten. Eine spezielle Zahnpasta gegen Parodontitis gibt es übrigens nicht. Sie können für die Zahnreinigung somit eine Zahncreme nach Wahl verwenden.
  • Regelmäßig sollten Interdentalbürstchen und Zahnseide zum Einsatz kommen. Mit diesen Hilfsmitteln lässt sich Zahnbelag von der Zahnoberfläche entfernen.
  • Von Zahnärzten wird empfohlen, zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten hierfür werden von den gesetzlichen Krankenkassen zwar nicht erstattet, die Zähne werden hierbei jedoch gründlich von Belägen entfernt. Um die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung nicht aus eigener Tasche zahlen zu müssen, kann der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein.
  • Auch wenn Sie keine Beschwerden haben, sollten Sie zweimal jährlich einen Kontrollbesuch beim Zahnarzt wahrnehmen. Im Rahmen dieser Vorsorge-Untersuchungen kann der Arzt eine beginnende Parodontitis frühzeitig erkennen. Zusätzlich wird der Arzt Zahnstein entfernen, der das Wachstum von Bakterien begünstigt. Für die Entfernung von Zahnstein fallen für Sie übrigens keine Kosten an.
  • Da bestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus eine Parodontitis begünstigen können, ist es ratsam, auch die Grunderkrankung möglichst effektiv behandeln zu lassen.
Summary
Article Name
Aggressive Parodontitis und die Symptome und ist Parodontitis Behandlung oder Therapie möglich
Description
Parodontitis - an welchen Symptomen erkenne ich eine Parodontitis und welche Parodontitis Behandlung oder Therapie hilft die Schmerzen zu beseitigen
Author
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +2 (from 2 votes)
Aggressive Parodontitis und die Symptome und ist Parodontitis Behandlung oder Therapie möglich, 5.0 out of 5 based on 2 ratings

Weitere Artikel
No related posts for this content
About the author

    Zahni

    1 comment

    Leave a comment: