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Zahnfleischschmerzen mit Hausmitteln erfolgreich behandeln

Zahnfleischschmerzen können verschiedene Ursachen haben

Viele werden das kennen: Schmerzen im Mundraum, die ihre Ursache häufig in einem entzündeten Zahnfleisch haben und das Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden lassen.

Damit aus beginnenden Zahnfleischschmerzen nicht gleich eine ausgewachsene, für Knochen und Stützgewebe gefährliche Zahnfleischentzündung wird, sollte man Zahnfleischschmerzen rechtzeitig behandeln.

Doch was kann man tun gegen Zahnfleischschmerzen? Zum Glück bieten die eigene Hausapotheke und seit Jahrzehnten bewährte Zahnfleischschmerzen Hausmittel vielfältige Möglichkeiten, die lästigen Schmerzen auf sanfte und natürliche Art zu lindern, ohne gleich zur chemischen Keule aus der Apotheke greifen zu müssen.

Die Ursache von Zahnfleischschmerzen

Zahnfleischentzündungen entstehen oft durch eine Verletzung des Zahnfleisches durch Zahnbürste, Prothesen oder durch heiße oder scharfe Speisen oder Getränke. Doch auch Bakterien, die sich in Zahnzwischenräumen und in Zahnfleischtaschen ablagern und die sogenannte Plaque bilden, oder eine beginnende Paradontose können das empfindliche Gewebe des Zahnfleisches schädigen und Zahnfleischschmerzen auslösen.

Wenn solche Zahnfleischschmerzen nicht rechtzeitig behandelt werden, kann sich die Zahnfleischentzündung auf das umgebende Stützgewebe und den Kieferknochen ausbreiten, die dadurch irreversibel geschädigt werden können.

Schon im Anfangsstadium einer Zahnfleischentzündung – Gingivitis genannt – ist es daher wichtig, gegenzusteuern und die Schmerzen zu lindern. Denn wenn eine Zahnfleischentzündung unbehandelt bleibt oder nicht ganz ausheilt, kann sie sich auf den Zahnhalteapparat ausbreiten und es kommt zu der gefährlichen, schwer zu behandelnden Parodontitis. Eine beginnende Zahnfleischentzündung äußert sich durch Zahnfleischbluten, das schon ein ernstzunehmender Hinweis darauf ist, dass das Zahnfleisch dringend Hilfe braucht, sowie lokale Schwellungen und wunde Stellen.

Was hilft gegen Zahnfleischschmerzen? Bewährte Hausmittel

Zahnfleischschmerzen was hilft wirksam dagegen? Zum Glück kann man vieles tun bei Zahnfleischschmerzen, denn in fast jedem Haushalt befinden sich Hausmittel, die effektiv gegen Zahnfleischschmerzen wirken. Nachfolgend eine Aufzählung der Zahnfleischschmerzen Hausmittel, die die Natur für uns bereithält und die sich schon seit Jahrzehnten bestens bewährt haben:

Weitere Tipps gegen Zahnfleischentzündung 

die wir Ihnen gern kostenlos als E-Mail zuschicken.

  • Kamille: Mehrmals am Tag mit einem aus Kamillenblüten aufgekochten Tee gurgeln und den Mund gut ausspülen.
  • Salbei: Auch Salbeitee enthält effektiv gegen Zahnfleischschmerzen wirkende antibakterielle Öle und wirkt stark entzündungshemmend. Auch wenn der Geschmack von Salbei bestimmt nicht jedermanns Sache ist, hilft es bei Zahnfleischschmerzen, den Mund mit Salbeitee auszuspülen, Salbeiblätter zu kauen oder Salbeibonbons zu lutschen.
  • Schwarztee: Ein nasser Schwarzteebeutel, der auf das schmerzende Zahnfleisch gelegt wird, reduziert durch die in Schwarztee enthaltenen Tannine Schwellungen des Zahnfleisches und stillt eventuelle Blutungen.
  • Hamamelis oder Myrrhe: Mundspülungen mit diesen entzündungshemmenden Pflanzenextrakten helfen oft wirksam bei Zahnfleischschmerzen.
  • Auch Gewürze wie Eichenrinde oder Nelken gehören zu den wirksamen Haumitteln aus Omas Hausapotheke. Der beim Kochen dieser Gewürze entstehende Saft lindert Zahnfleischschmerzen wirksam.
  • Meersalz: circa 1/8 Teelöffel in einem Glas Wasser auflösen und den Mund damit spülen. Dies fördert die Abschwellung der Schleimhäute und lindert Zahnfleischschmerzen.
  • Teebaumöl: ein paar Tropfen Teebaumöl mit etwas Wasser vermischen und die entzündeten Stellen damit spülen oder betupfen.

  • Walnussöl: mit etwas Wasser vermischen und den Mund damit ausspülen.
  • Kokosnussöl: sanft das schmerzende Zahnfleisch massieren
  • Ringelblumentinktur (Calendula): in das entzündete Zahnfleisch einreiben
  • Apfelessig: regt die Speichelbildung an und hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Dazu täglich eine halbe Stunde vor dem Zähneputzen mit einer Mischung aus zwei Teelöffeln Apfelessig und einem Glas Wasser gurgeln und den Mund gut ausspülen.
  • Zahncreme: mit Ratanhiawurzel oder Myrrhe verwenden.
  • Heilerde: wirkt nicht nur bei Darmerkrankungen, sondern hilft auch bei Zahnfleischschmerzen. Die Heilerde wird dazu entweder stark mit Wasser verdünnt, um den Mund damit auszuspülen, oder – etwas dicker angerührt – auf die schmerzenden Stellen getupft. Man kann auch zwei Teelöffel Heilerde in lauwarmen Kamillentee einrühren und die Mischung einige Minuten lang durch die Zähne ziehen.
  • Zwiebeln: zehn Minuten in Wasser kochen und den Mund damit spülen
  • Massage: Wenn zusätzlich zum Zahnfleisch auch die Muskeln im Kiefer schmerzen, hilft eine sanfte Massage von außen, durch die auch die Durchblutung in dem entzündeten Zahnfleischgewebe angeregt und die Heilung beschleunigt wird.

Zahnfleischmerzen mit Mitteln aus der Apotheke behandeln

Zusätzlich zu den Zahnfleischschmerzen Hausmitteln wirken Mittel aus der Apotheke, die Chlorhexidin enthalten, wie das Chlorhexamed Direkt Gel, antibakterielle Mundspüllösungen und Salben sowie Rezepturen auf der Basis von Wasserstoffperoxyd, die vom Zahnarzt verschrieben werden. Auch homöopathische Mittel wie beispielsweise Calcium Fluoratum, Mercurius Corrosivus oder Traumeel wirken gut bei Zahnfleischschmerzen. Dazu sollte man sich aber vor der Anwendung ausführlich in der Apotheke beraten lassen, welches Mittel am besten zu den jeweiligen Zahnfleischschmerzen passt.

Trotz Zahnfleischschmerzen Hausmitteln keine Besserung in Sicht?

Sollte sich trotz dieser Zahnfleischschmerzen Hausmittel keine Linderung einstellen und die Zahnfleischschmerzen auch mit intensiver Mundhygiene nicht innerhalb weniger Tage abklingen, ist der Gang zum Zahnarzt jedoch dringend zu empfehlen. Dieser wird die bestehende Entzündung durch eine gründliche Reinigung aller Zahnflächen und die Entfernung hartnäckiger Zahnbeläge behandeln. Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung werden mit Hilfe von Handinstrumenten und Ultraschallgeräten auch unter dem Zahnfleischsaum liegende hartnäckige Beläge, denen man beim normalen Zähneputzen nicht Herr wird, schonend entfernt. Eine daran anschließende Politur der Zahnflächen beugt einem erneuten Anhaften von Bakterien und damit einer neuerlichen Zahnfleischentzündung vor. Außerdem kann die Benutzung einer Ultraschallzahnbürste sehr nützlich sein.

Wie vermeide ich zukünftig Zahnfleischschmerzen?

Damit es gar nicht erst zu Zahnfleischschmerzen kommt, sollte man auf eine optimale Mundhygiene achten. Dazu gehört natürlich vor allem das tägliche gründliche Zähneputzen, morgens und abends sowie nach zuckerhaltigen Mahlzeiten. Dabei sollte darauf geachtet werden, eine nicht zu harte Zahnbürste zu verwenden und mit der Zahnbürste nicht zu fest aufs Zahnfleisch zu drücken, um mechanische Verletzungen des Zahnfleisches während des Zähneputzens zu vermeiden.

Um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten, sollten zusätzlich täglich Zahnseide und Interdentalbürstchen angewendet werden, damit sich die krankmachenden Bakterien gar nicht erst in den Zahnzwischenräumen ablagern und zu Zahnfleischerkrankungen führen können. Außerdem sorgen Chlor und Fluor enthaltende Mundspülungen nach dem Zähneputzen für optimale Frische und perfekte Mundhygiene.

Auch der Einsatz einer Ultraschallzahnbürste oder Munddusche, durch die Stellen im Mundraum gereinigt werden können, die man mit einer Zahnbürste nicht erreicht, ist zur Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen zu empfehlen. Wer dann noch seine Zähne und Zahnfleisch bei einer jährlichen regelmäßigen Prophylaxe vom Zahnarzt kontrollieren sowie zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen lässt, hat schon viel dafür getan, um lästige Zahnfleischschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen.

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    Zahni

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    Zahnfleischentzündung oder doch schon Paradontitis ?

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