Wie Sie bis ins hohe Alter kraftvoll zubeißen können!

7 Tipps, was Sie sofort gegen Zahnfleischbluten und Zahnschmerzen tun können und wie sich Probleme mit den Zähnen in Zukunft vermeiden lassen.

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Warum Zähne putzen so wichtig ist. Nach eigenen Angaben putzt etwa zwei Drittel aller Deutschen zweimal täglich ihre Zähne. Dennoch sind Zahnfleischentzündung und Karies - bis hin zu unangenehmen Zahnschmerzen - keine großen Unbekannten hierzulande. Das regelmäßige Reinigen und Pflegen der Zähne ist für eine konstante Zahngesundheit bis hinein ins hohe Alter enorm wichtig. Folgend finden Sie daher einige wertvolle Tipps rund um das Thema Zahnpflege und Zahnreinigung.

Ist Zähne putzen eine Wissenschaft für sich?

Wie oft Zähne putzen? Das ist eine Frage, die sich viele stellen, wenn es ums Zähneputzen geht. Mit täglichem Zähne putzen, mindestens zweimal täglich, am besten morgens und abends, lässt sich Zahnbelag, auch Plaque genannt, entfernen. Durch regelmäßiges Zähneputzen kann man die Hauptursachen für Zahnfleischprobleme, Zahnfleischrückgang, Zahnschmerzen und Karies wirkungsvoll bekämpfen.

Beim täglichen Zähne putzen bitte nicht vergessen: jeder Zahn besitzt fünf Seiten. Vergleichsweise leicht erreichbar sind Vorder- und Rückseite der Zähne sowie die Schneide- und Kauflächen. Vielfach vergessen werden bei der Zahnpflege jedoch die Seiten zu den Zahnzwischenräumen hin. Hierfür eignen sich Interdentalbürsten und Zahnseide, mit denen sich Zahnbelag unterhalb des Zahnfleischsaums und zwischen den Zähnen entfernen lässt, noch ehe eine Zahnfleischentzündung oder Zahnstein eine Chance haben.

Zahnseide vor oder nach dem Zähne putzen? Das ist eine Frage, wo es unterschiedliche Auffassungen gibt. Die einen raten Zahnseide vor dem Zähne putzen zu benutzen, damit die Zahnzwischenräume frei werden und die Bürste und die Zahnpasta besser dort hingelangen können. Andere sind der Meinung Zahnseide nach dem Zähneputzen zu benutzen, um die Stellen zu erreichen, die beim Zähneputzen noch nicht richtig geputzt wurden. Wie dem auch sei, ob man Zahnseide vor oder nach dem Zähne putzen verwendet, wichtig ist, dass man überhaupt Zahnseide benutzt. Am besten Sie machen es sich zur Gewohnheit, mindestens jeden Abend vor dem Bett gehen Zahnseide zu benutzen.

Beim gründlichen Zähne putzen sollte auch die Zunge nicht vergessen werden. Die Zungenreinigung spielt hierbei eine zentrale Rolle, weil sich auf dieser gerne Bakterien ablagern. Spezielle Zahnbürsten, die über einen Zungenreiniger verfügen, machen auch die Pflege der Zunge zu einem Kinderspiel.

Wie richtig Zähne putzen?

Ganz gleich, ob man nun eine Handzahnbürste, eine Ultraschallzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste, wie beispielsweise ein Modell der Philips Sonicare Reihe oder der Oral-B Serie verwendet, richtiges Zähne putzen funktioniert grundsätzlich stets nach demselben Prinzip.

  1. Schritt: Man legt die Zahnbürste in einem 45-Grad-Winkel – also schräg - an die Zähne an.
  2. Schritt: Eine ganz wichtige Regel lautet: bitte niemals schrubben! Die Zähne werden mit leicht rüttelnden Bewegungen geputzt. Auf diese Weise lösen sich Zahnbeläge. Bei der Verwendung einer elektrischen Zahnbürste funktioniert Zähne putzen noch einfacher: Aufgrund der Eigenrotation des Bürstenkopfes genügt es im Grunde, wenn man die elektrische Zahnbürste von Zahn zu Zahn führt. Ein zusätzliches „Rütteln“ mit der Bürste ist in diesem Fall nicht nötig, um Plaque von den Zähnen zu entfernen.
  3. Schritt: Anschließend putzt man die Zahnbeläge vom Zahnfleisch zur Zahnkrone hin weg.
  4. Schritt: Es empfiehlt sich, stets einen Abschnitt von zwei bis drei Zähnen zu putzen. Hierbei kann es helfen, wenn man erst die Außenseiten und anschließend die Innenseiten der Zähne putzt. Man beginnt im Oberkiefer und arbeitet sich dann zum Unterkiefer vor.
  5. Schritt: Nun erfolgt die Reinigung der Kauflächen an den Backenzähnen. Hier darf dann auch geschrubbt werden.
  6. Schritt: Am Ende reinigt man noch sanft die Zunge mit einem speziellen Zungenreiniger, um auch dort Bakterien zu entfernen.

WICHTIG

Bitte beim Zähneputzen nicht die Zahnzwischenräume vergessen. Dieser Ort ist ein wahres Mekka für schädliche Bakterien. Mithilfe von Interdentalbürsten oder Zahnseide bereiten Sie unliebsamen Bakterien jedoch auch an dieser Stelle den Garaus. Optionaler Schritt: Mit einer Munddusche lässt sich das regelmäßige Zahnpflege-Ritual abrunden.







Eine elektrische Zahnbürste für eine optimale häusliche Zahnreinigung

Für eine optimale Pflege Ihrer Zähne kann sich der Kauf einer elektrischen Zahnbürste durchaus lohnen. Aufgrund ihres schnell rotierenden Bürstenkopfes können elektrische Zahnbürsten nachweislich sehr viel mehr Beläge und Ablagerungen von den Zähnen entfernen als herkömmliche Handzahnbürsten.

Zudem werden elektrische Zahnbürsten im Vergleich zu Handzahnbürsten von den meisten Anwendern als sehr viel komfortabler und einfacher empfunden. Auf ein ausführliches und mühsames Schrubben der Zähne kann man bei einer elektrischen Zahnbürste verzichten. Es genügt hierbei bereits, mit der elektrischen Zahnbürste beim Zähne putzen von Zahn zu Zahn „zu wandern“. Die Eigenrotation der Bürste erledigt dann von selbst die „Schrubbarbeit“.

Sollten Sie sich unsicher sein, für welche elektrische Zahnbürste Sie sich entscheiden sollen, können Sie einen elektrische Zahnbürste Test zu Rate ziehen oder auch Ihren Zahnarzt nach seiner Empfehlung fragen. Auch hier auf dieser Webseite finden Sie Artikel zu allen bekannten Marken.


Ernährung und Zahnpflege

Optimale Zahnpflege beginnt bereits beim Essen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie der richtige Umgang mit bestimmten Nahrungsmitteln können einen wichtigen Beitrag zur eigenen Zahngesundheit leisten. Auf jeden Fall sollte man auf allzu viel zuckerhaltige Speisen und Getränke verzichten; der Zucker greift nur unnötig die Zähne an und bietet optimalen Nährboden für Bakterien, die letztendlich zu Karies und Zahnschmerzen führen können. Vor allem Personen, die unter empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen zu leiden haben, erweisen sich selbst einen Gefallen, wenn sie den täglichen Zuckergehalt im Essen und Trinken auf ein gesundes Maß reduzieren.

Regelmäßige Besuche und Prophylaxe beim Zahnarzt

Auch wenn es für die meisten Menschen schönere Dinge gibt als einen Besuch beim Zahnarzt, so ist eine regelmäßige Kontrolle der Zähne auf ihre Zahngesundheit hin enorm wichtig. Dies kann nur von einem Profi, also einem Zahnarzt, durchgeführt werden. Im Rahmen der regelmäßigen Untersuchungen wird der Dentist jeden Zahn genauer unter die Lupe nehmen und prüfen, ob Zahnfleisch und Zähne gesund sind.

Von Zeit zu Zeit ist zudem eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt empfehlenswert. Mit dieser werden Zahnbeläge gründlich und professionell entfernt. Selbst die besten Zahnbürsten oder andere Hilfsmittel können eine professionelle Zahnreinigung nicht ersetzen. Dank hochmoderner Gerätschaften ist es dem Zahnarzt möglich, die Zähne vollständig von Belägen und Bakterien zu befreien.

Diese Prophylaxe ist neben dem häuslichen Zähne putzen ein wichtiger Baustein, um möglichst bis ins hohe Alter hinein gesunde und weiße Zähne zu behalten und Löcher in den Zähnen sowie eine Wurzelbehandlung zu vermeiden. Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung werden leider von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Es werden jedoch verschiedene private Zahnversicherungen angeboten, welche die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung, zumindest teilweise, erstatten.

Ist Zähneputzen alleine ausreichend?

Mit Zahnseide putzen

Mithilfe einer Zahnbürste lässt sich die Oberfläche der Zähne zwar gut reinigen. In der Regel kann man jedoch nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche mit der Zahnbürste beim Zähne putzen erreichen. Spezielle Zahnbürsten, die über besonders dünne und längere Borsten verfügen, können dabei helfen, tief in die Zahnzwischenräume zu gelangen und dort Bakterien zu vertreiben.

Doch auch mit der bestmöglichen Putztechnik und einer hervorragenden Zahnbürste können manche Stellen im Mund einfach nicht erreicht werden. In der Folge lagern sich Bakterien ab und es kommt zu Karies, Mundgeruch und schmerzhaften Zahnfleischentzündungen.

Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten und Zahnseide neben dem Zähne putzen besonders wichtig, um Zahnfleischproblemen und Zahnschmerzen vorzubeugen. Auch eine Munddusche kann die Pflege der Zähne optimieren.

Zahnpflege sollte bereits von Kindesbeinen an gelernt werden

Zahnpflege fängt bereits bei den Kleinsten an. Mit dem regelmäßigen Zähneputzen können Zahnbelag und Speisereste entfernt werden. Dass Milchzähne weniger Pflege benötigen als die nachfolgenden Zähne, ist ein Gerücht, das sich hartnäckig in der öffentlichen Meinung hält. Vor allem der bakterielle Belag kann den noch sehr weichen Milchzähnen sehr stark zusetzen.

In Kombination mit zuckerhaltigen Getränken und Lebensmitteln bilden die Bakterien Säuren, die nicht nur den Zahnschmelz angreifen, sondern auch Karies verursachen können. Bereits kleine Kinder im Alter von zwei oder drei Jahren sind daher nicht vor Karies geschützt. Besonders groß ist die Gefahr von Karies bei Kindern an den hinteren Backenzähnen, in den Zahnzwischenräumen und den Furchen der Kauflächen.

Dass nicht bereits der Nachwuchs unter Karies und Zahnschmerzen zu leiden hat, ist gründliches und regelmäßiges Zähne putzen das A und O. Bereits ab dem ersten Zahn sollte zweimal täglich zur Kinderzahnbürste gegriffen werden, am besten morgens und abends.

Die Kinderzahnbürste sollte über weiche Borsten verfügen und selbstverständlich sollten die Eltern die noch unsicheren Kinderhände beim Zähneputzen führen und ihren Nachwuchs beim Zähne putzen anleiten, um eine bestmögliche Mundhygiene zu erreichen.

Zähneputzen Lied

Da Kinder nicht gerne Zähne putzen, kann das Zahnputzlied eine Hilfe sein, die Lust am Zähne putzen zu steigern.

Gesunde Zähne und gesunde Ernährung

Zahngesundheit und eine ausgewogene Ernährung gehören eng zusammen. Das Essen wird beim Kauen mechanisch zerkleinert, während der Speichel zu einer ersten enzymatischen Aufspaltung führt. Dies bedeutet, dass die Verdauung der Nahrung bereits im Mund beginnt. Im Mund wiederum befindet sich eine Vielzahl an Bakterien, wobei die meisten davon äußerst nützlich sind. Jedoch gibt es auch einige, die verantwortlich für ein kariesförderndes Milieu zu machen sind.

Lebensmittel, in denen viele Kohlenhydrate bzw. Zucker enthalten sind, sorgen für einen explosionsartigen Anstieg der Kariesbakterien. Diese Bakterien produzieren bei der Umwandlung der kohlenhydrat- bzw. zuckerhaltigen Bestandteile eine Säure, die den Zahnschmelz angreift und ihm gleichzeitig wichtige Mineralstoffe entzieht. Dies bedeutet eine ernsthafte Gefahr für die Zahngesundheit, denn so ist Karies Tür und Tor geöffnet. Je länger der Zahn diesem sauren Milieu ausgesetzt ist, desto mehr erfolgt eine Schwächung des natürlichen Schutzmechanismus der Zähne, was in der Folge zu Karies führen kann.

Prophylaktischer Schutz gegen Karies am Zahn beginnt daher schon bei der richtigen Ernährung. So sollten nur selten stark zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke auf dem Speiseplan stehen.

Bei Zwischenmahlzeiten beispielsweise greift man auf zahnfreundlichere Lebensmittel zurück. Anstatt Cola gibt es dann lieber eine Fruchtsaftschorle. Diese schmeckt auch süß, verfügt aber über bedeutend weniger Industriezucker als Cola.

Jedoch stellen nicht nur die Säuren der Kariesbakterien ein Risiko für die Zahngesundheit dar, indem sie Karies fördern. Auch einige Obstarten sind - neben wertvollen Vitaminen - prall gefüllt mit Fruchtsäuren.

Durch diese Säuren wird der Zahnschmelz direkt angegriffen und geschwächt. Diese Säuren in den Lebensmitteln führen zu einer Aufweichung des Zahnschmelz, der dann leichter als beabsichtigt beim Zähne putzen abgetragen werden kann.

Der Zahnschmelz benötigt nach dem Verzehr solcher Lebensmittel einige Zeit, um sich wieder zu regenerieren bzw. zu stabilisieren. Empfehlenswert ist es daher, säurehaltige Getränke und Lebensmittel nicht über den gesamten Tag hinweg zu sich zu nehmen.

Nach dem Genuss dieser säurehaltigen Lebensmittel ist es zudem ratsam, mit dem anschließenden Zähne putzen möglichst mindestens eine halbe Stunde lang zu warten.

Welche Lebensmittel sind kariesfördernd?

Limonaden, Fruchtsäfte, süßes Obst, wie etwa Bananen oder Trockenfrüchte, Honig, Marmelade und andere Süßwaren können zur Bildung von Karies beitragen.

Aufgrund der enthaltenen Säuren können Essig, Zitrusfrüchte, Säfte sowie Sport- und Light-Getränke zur Bildung von Karies beitragen. Diese Lebensmittel bzw. Getränke verzehrt man daher am besten in moderaten Dosen.

Eher unbedenklich in dieser Hinsicht sind zuckerfreie Lebensmittel, wie etwa Fleisch, Gemüse, zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons, Nudeln, Fisch, Reis, Wasser oder Milchprodukte, wie beispielsweise Milch, Quark oder Käse.

Warum die Kontrolle beim Zahnarzt wichtig ist

Zahnstein entfernen

Problematisch an einer Parodontitis, die umgangssprachlich auch als Parodontose bezeichnet wird – es handelt sich bei beiden Bezeichnungen also um dieselbe Erkrankung -, ist es, dass sie über einen langen Zeitraum unentdeckt bleiben kann, wenn der Betroffene seine Kontrolltermine beim Zahnarzt nicht wahrnimmt.

Aus diesem Grund ist es dringend ratsam, zweimal im Jahr für eine Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt gehen, natürlich auch wenn man keine Zahnschmerzen hat.

Hierbei ist die Zahnhygiene besonders wichtig, bei der Verfärbungen an den Zähnen sowie eventuell vorhandener Zahnstein entfernt werden müssen.

Nimmt man diese Routine-Besuche beim Zahnarzt nicht wahr, kann man sich im Laufe der Monate bzw. Jahre eine gefährliche Parodontitis einhandeln. Das Grundproblem hierbei sind Beläge, die sich am Zahnschmelz absetzen. Hieraus kann dann recht schnell Zahnstein von einer enormen Härte entstehen.

Aus diesem Grund lässt sich Zahnstein auch schwierig selbst entfernen. Doch bereits in den Belägen kann es zu verhängnisvollen Vorgängen kommen, nämlich, wenn die Plaque-Bakterien nicht nur den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen, sondern sich auch am Zahnfleisch austoben.

Richtiges Zähne putzen kann man lernen

Nach dem Lesen dieses Artikels werden Sie sicherlich zustimmen, dass regelmäßiges Zähne putzen elementar wichtig für gesunde Zähne und einen gesunden Körper ist. Nicht nur die Zähne selbst können unter einer mangelhaften Mundhygiene leiden, sondern auch der gesamte Körper. Dieses Risiko wird von vielen Betroffenen gerne unterschätzt. Dabei kann man richtiges Zähne putzen lernen.

Selbst im fortgeschrittenen Alter müssen Sie sich nicht schämen, wenn Sie sich mit dieser Frage an einen Zahnarzt wenden. Der Dentist wird Sie garantiert nicht auslachen oder für dumm halten, sondern ganz sicher gerne erklären, wie Sie zu Hause eine bestmögliche Mundhygiene umsetzen können. Schließlich möchte auch er, dass Sie schmerzfrei sind bzw. bleiben und sich bis ins hohe Alter hinein über ihre eigenen, schönen Zähne freuen dürfen.

Übrigens: Sollten Sie bereits unter unschön aussehenden Verfärbungen der Zähne - möglicherweise aufgrund von Rotwein, Tee oder Kaffee - zu leiden haben, können Sie Ihren Zahnarzt auch auf Zahnbleaching für weiße Zähne ansprechen. Aufgrund der immer fortschreitenden Technologien wird ein solches Aufhellen der Zähne stets schonender und verspricht immer nachhaltigere und überzeugende Ergebnisse.

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