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Zähne und Organe – welche Verbindung haben Sie miteinander

Zaehne und Organe
Zähne und Organe – Bedeutung erkrankter Zähne

Unter dem Begriff ganzheitliche Zahnheilkunde wird die wechselseitige Beziehung zwischen den Zähnen und einzelnen Organen betrachtet. Der Theorie zufolge beeinflussen sich Zähne und Organe gegenseitig.

Ein Verständnis über diese ganzheitliche Wirkung kann helfen, Symptome oder gar Krankheiten zu erkennen. Denn nicht selten ist es der Fall, dass die Symptomatik nicht gleichzeitig am selben Ort wie der Krankheitsherd auftritt.

Auf welche Weise können Zähne Organe beeinflussen?

Die meisten Menschen und vor allem Mediziner suchen die Ursache eines Problems immer dort, wo es auftritt. Bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen oder Verdauungsproblemen sucht kaum ein Arzt die Ursache woanders als in den entsprechenden Organen.

Es ist eine erst langsam aufkommenden Trendwende einzelne Erkrankung nicht mehr nur auf einen bestimmten Bereich zu beschränken, sondern den Körper ganzheitlich zu betrachten. Dabei liegt es nahe, den Körper als einen komplexen Organismus zu betrachten, bei dem einzelne Teile nicht isoliert betrachtet werden können.

So berichten viele Zahnärzte immer wieder, dass ihre Patienten nach der Behandlung eines bestimmten Zahnproblems plötzlich keine Probleme mehr mit ihrem Knie oder dem Verdauungstrakt haben. Die Erfahrungen vieler Mediziner sprechen dafür, dass die Zähne in der Lage sind, andere Organe maßgeblich beeinflussen zu können. Entsprechend raten ganzheitlich denkende Ärzte bei Erkrankungen, die offenbar keine Ursache zu haben scheinen, einmal einen Zahnarzt aufzusuchen.

Doch nicht nur Zähne können die Organe beeinflussen. So kann es umgekehrt der Fall sein, dass ein geschwächtes Organ für Schmerzen oder gar Erkrankungen an bestimmten Zähnen sorgen kann.
In der ganzheitlichen Zahnheilkunde wird versucht herauszufinden, ob ein erkrankter Zahn die Ursache für die Symptome ist oder ob ein bestimmtes Organ für die Problematik verantwortlich ist.

Doch warum sind Zähne in der Lage, überhaupt die Organe zu beeinflussen und die Organe ebenfalls in der Lage, Zähne zu beeinflussen?
Tatsächlich steht jeder Zahn über sogenannte Meridiane mit dem ganzen Körper in Verbindung, eine Erkenntnis, welche die Chinesen bereits vor über 4000 Jahren gemacht haben. Das Konzept der Meridiane stammt aus der chinesischen Traditionsmedizin. Nach dieser Vorstellung handelt es sich um zwölf verschiedene Hauptleitbahnen im Körper, wovon jede einzelne Bahn einem bestimmten Organ zugeordnet ist. Akupressur und Akupunktur beispielsweise funktionieren nach diesem Prinzip.

Ist ein Zahn erkrankt, kommt es zu sogenannten Störfeldern im Organismus. Je länger eine solche Grunderkrankung eines Zahnes vorliegt, desto mehr wird der Organismus belastet. Der Körper ist ab einem bestimmten Punkt nicht mehr in der Lage, diese Belastung des Organismus zu kompensieren. Als Folge kommt es zu weiteren Grunderkrankungen.
Da der einzelne Zahn über einen bestimmten Meridian mit einem Organ verbunden ist, kann er dieses auf dem Meridian-Weg schädigen. Es erscheint nur logisch, dass eine solche Schädigung ebenfalls auf umgekehrtem Wege möglich ist und ein in seiner Funktion gestörtes Organ einen Zahn schädigen kann.

Mögliche Störfelder

Zähne und Organe Frauen Viele Störfelder, welche dann für das Auftreten einer Erkrankung ohne scheinbare Ursache verantwortlich sein können, ergeben sich aus toten Zähnen. Insbesondere wenn in der Vergangenheit eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt worden ist, kommt es immer wieder zu Störfeldern.

Bei der Behandlung eines toten Zahns werden der Nerv und Blutgefäße im Zahn vollständig entfernt, der Zahnkanal anschließend gereinigt und gefüllt. Selbst bei einer sorgsamen Behandlung kann es vorkommen, dass Bakterien im Zahn zurückbleiben. Diese wiederum sorgen für immer wiederkehrende Entzündungen. Dabei handelt es sich meistens um einen sehr schmerzhafte Entzündung, die schnell bemerkt und entsprechend behandelt werden kann.

Immer wieder kommt es allerdings vor, dass diese Entzündung ohne Schmerzen entstehen und folglich unerkannt bleiben. Der Entzündungsprozess in einem einzelnen Zahn kann den Körper auf diese Weise über einen sehr langen Zeitraum schwächen und in Mitleidenschaft ziehen. Über die Energiebahnen des entsprechenden Meridians wird das zugehörige Organ ungewollt geschädigt.
Neben toten Zähnen gibt es eine Vielzahl von weiteren Störfeldern, die sich negativ auf die Organe auswirken können.

  • Zahnfleischtaschen, die nicht behandelt worden sind
  • Zähne mit einer Wurzelbehandlung
  • Unverträglichkeit auf Zahnersatzmaterialien
  • Tote Zähne
  • Karies
  • Kieferknochenentzündungen
  • Wurzelgefüllte Zähne
  • Impaktiere oder verlagerte Zähne (Weisheitszähne)
  • Störungen des gesamten Gebisses durch einen fehlenden Zahn

Entfernung der Störfelder

Zunächst muss herausgefunden werden, welcher Zahn oder welches Organ das Störfeld verursacht hat. Die Kinesiologie oder Bioresonanz sind für gewöhnlich in der Lage, diese Störfelder gut erkennen zu können. Auf schulmedizinischem Wege ist es nicht möglich, diese Störfelder zu identifizieren.

Ist ein Störfeld gefunden worden, ist es in der Regel erforderlich, dieses komplett zu entfernen. Welche Therapie erfolgversprechend ist, ist davon abhängig, was das Störfeld verursacht hat.
Ein toter Zahn muss beispielsweise gezogen werden, toxisches Material muss ebenfalls zwingend entfernt werden. Zu guter Letzt muss die Zahnfleischtasche von Bakterien gesäubert werden und der Entzündungsprozess auf diesem Weg beendet werden.
Tote Zähne müssen übrigens nicht zwingend entfernt werden. Kommt es allerdings immer wieder zu Entzündungen, gibt es kaum eine Alternative als den Zahn zu ziehen.

Bedeutung erkrankter Zähne
Zähne und Organe – Bedeutung erkrankter Zähne

Doch selbst eine Lücke im Gebiss kann zu Problemen führen. Das Gebiss eines Menschen benötigt immer Gegendruck. Fehlt dieser, kann es zu Problemen mit der Wirbelsäule kommen. Fehlstellungen, schmerzhafte Verspannungen, aber auch Tinnitus und Kopfschmerzen sind ansonsten mögliche Folgen.

Ist das Störfeld entfernt und der Zahn saniert worden, benötigt der Körper einige Zeit, bis er sein inneres Gleichgewicht wieder gefunden und sich selbst regeneriert hat. Es ist möglich, den Körper durch gezielte Maßnahmen bei diesem Prozess zu unterstützen. Abhängig davon, welche Art von Störfeld vorgelegen hat, kann es beispielsweise erforderlich sein, eine Giftausleitung durchzuführen. Es gibt eine Reihe von natürlichen Stoffen und Lebensmitteln, die bei diversen Problematiken eingesetzt werden können.

Wenn Sie herausfinden möchten, auf welche Weise Sie Ihren Körper am besten unterstützen können, können Sie beispielsweise eine Haarmineralanalyse durchführen lassen. Dort wird der Mineralhaushalt überprüft und eine mögliche Belastung mit Schwermetallen würde aufgedeckt werden. Eine mögliche Anlaufstelle für eine Zahnklinik, die mit ganzheitlichen Methoden arbeitet ist die Zahnklinik Dentalpark in Hamburg. Die Schulmedizin weigert sich bisher, eine Verbindung von Zähnen und Organen anzuerkennen. Trotz der Tatsache, dass die Behandlung mit alternativen Heilmethoden immer wieder Erfolge erzielt, fehlt ihr die wissenschaftliche Begründbarkeit dieser Methoden.

Zahlreiche erfolgreiche Behandlungen konnten allerdings das Gegenteil beweisen. Es handelt sich bei dieser ganzheitlichen Betrachtung von Zahn-Organ-Beziehungen um eine sogenannte Erfahrungsmedizin. Im Gegensatz zur Schulmedizin zieht sie ihre Erkenntnisse vor allem aus langjährigen Beobachtungen und Therapieverläufen. Die Schulmedizin hingegen stützt sich auf klinische Studien. Entsprechend sind die Methoden und Behandlungsweise von der Schulmedizin umstritten.

Typische Symptome

Je länger ein Störfeld im Körper vorliegt, unerheblich, ob es von einem Zahn oder Organ ausgeht, desto größer sind die negativen Auswirkungen auf den Körper.
Typisch für sogenannte Störfelder sind chronische Erkrankungen, deren Ursache nicht erkennbar ist. Ebenfalls symptomatisch für ein Störfeld sind Erkrankungen, die trotz einer scheinbar erfolgreichen Behandlung immer wieder auftreten.

Neben diesen allgemeingültigen Aussagen hinsichtlich der Störfelder und der Verbindung von Zähnen und Organen, gibt es eine Tafel in der Kinesiologie, die jedem einzelnen Zahn bestimmten Organen zuordnet.
Dabei ist die rechte oder linke Seite im Mund immer der entsprechenden Körperseite zugeordnet.

So gehört beispielsweise der sechste und siebte Zahn im Oberkiefer zur Brustdrüse. Es scheint tatsächlich bei an Brustkrebs erkrankten Frauen eine Korrelation zwischen dem Krebs und einer in der Vergangenheit liegenden Wurzelkanalbehandlung an diesen beiden Zähnen zu geben.
Die kleinen und großen Backenzähne korrelieren mit dem Magen-Darm-Trakt, der hinterste Backenzahn links im Gebiss steht mit dem Herz in Verbindung.
Probleme mit den vorderen Schneidezähnen können sich in immer wieder auftretenden Blasenentzündungen bemerkbar machen, da diese Zähne Niere und Blase beeinflussen können.
Doch es sind nicht nur die inneren Organe, die sich bei Problemen mit den Zähnen bemerkbar machen. Selbst Emotionen können durch Probleme mit dem Gebiss beeinflusst werden.

zähne und organe frauen
Zähne und Organe Frauen

Die Psyche im Zusammenspiel mit den Zähnen

Rüdiger Dahlke, ein deutsche Humanmediziner und Psychotherapeut, thematisiert in seinem Buch “Aggression als Chance: Be-Deutung und Aufgabe von Krankheitsbildern wie Infektion, Allergie, Rheuma, Schmerzen und Hyperaktivität” die Auswirkung von psychischen Problemen auf die körperliche Gesundheit.

Er gilt als Vordenker der Psychosomatik und spricht die Problematik immer wieder auftretende Zahnproblematiken an, für die es keine körperlichen Ursachen zu geben scheint.
Dazu unterteilt er den Kiefer in vier Kieferquadranten, einmal rechts und links und oben und unten. Daraus ergibt sich die Annahme, dass bei Problemen in bestimmten Bereichen verschiedene psychische Auffälligkeiten auftreten.

Menschen, die häufig Schmerzen links oben verspüren, fühlen eine Ambivalenz hinsichtlich des Auslebung ihres Innenlebens. Rechts oben ist symptomatisch für Menschen, die Probleme damit haben, ihren Platz in der Welt zu finden. Schmerzen links unten bekommen häufig Menschen, die nach Anerkennung suchen. Rechts unten ist eine Problemzone, wenn Menschen sich schwer tun, Entscheidungen zu treffen. Daneben stehen die einzelnen Zähne in enger Verbindung mit gewissen Eigenschaften.

1 – Mittlere Schneidezähne Menschliches Potential
2- Seitliche Schneidezähne Temperament und Polarität
3 – Eckzähne Wandlungen im Leben
4 – Vordere Backenzähne Ego
5 – Hintere Backenzähne Kreativität
6 – Vordere Mahlzähne Lebensstellung
7 – Hintere Mahlzähne Verhältnis zur Umwelt
8 – Weisheitszähne Das kollektive Unbewusste

Treten nach wie vor Zahnprobleme auf, obwohl es dafür keine physischen Gründe gibt, ist es ratsam, einen systemischen Therapeuten zu Rate zu ziehen, der auf den Bereich Psychosomatik spezialisiert ist.

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Zahni

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